09.05.2009 Erfolgreiche Tour für Demokratie und Toleranz
Ca. 300 Biker zeigten am 09. Mai Gesicht für Demokratie und Toleranz. Die nunmehr 9. Sternfahrt, organisiert von den Bikern vom Motorsport Club Grabow e.V. und dem Landkreis Ludwigslust führte von Ludwigslust über Wöbbelin, Schwerin, Wittenburg, Körchow nach Lübtheen. Erstmals wurde ein Stopp an der Gedenkstätte des KZ Wöbbelin an der B 106 eingelegt. Sichtlich beeindruckt nahmen viele Biker die Ausführungen der Leiterin der Gedenkstätte, Frau Ramsenthaler über die Geschichte des Außenlagers des KZ Neuengamme und das unendliche Leid der Häftlinge auf. Viele hundert der KZ-Insassen sind hier in dem Außenlager umgekommen, nicht durch Erschießen oder Vergasen, sondern elendig verhungert. Zum Abschluss der kurzen Gedenkfeier wurden zu Ehren der Toten Kränze niedergelegt. Weiter ging es dann in die Landeshauptstadt, wo die Biker durch die Oberbürgermeisterin begrüßt wurden. Mittagsversorgung gab es dann in Wittenburg, von wo es über Zarrentin und Boizenburg zum Bikertreff Gut Körchow zur Kaffeepause ging. Beim Zwischenstopp in Hagenow gab es durch die Bürger-meisterin Gisela Schwarz wieder einen kleinen Scheck für den Motorsportclub Grabow. In Lübtheen wurden die Biker zum Abschluss von den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mit Kuchen und Grillwurst beköstigt. Allen Beteiligten ist ein herzliches Dankeschön zu sagen. Es war wieder ein beeindruckende Demonstration für Demokratie und Toleranz und gegen Gewalt, Extremismus und Ausländerfeindlichkeit.
Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) zeigt sich beeindruckt von den Standortbedingungen im Landkreis Ludwigslust
Auf Einladung der Wirtschaftsfördergesellschaft Ludwigslust GmbH und mir war Klaus Reingen, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. zu Besuch bei den Firmen Gummi Bear Factory in Hagenow und Sweet Tec in Boizenburg. Nicht nur der hochmoderne Betrieb der Gummi Bear GmbH beeindruckte Herrn Reingen, sondern auch die Konzentration von Betrieben der Süßwarenindustrie im Landkreis Ludwigslust. Diese Ballung ist nach seinen Worten wohl einmalig in Deutschland. Der Slogan "Der Süße Landkreis Ludwigslust" ist damit berechtigt. Aufgrund der mittlerweile guten Kontakte zum BDSI ist es uns gelungen, Beiträge in der Fachzeitschrift des BDSI zu plazieren. Hierin schildern z. B. Herr Mederer (Eigentümer Gummi Bear GmbH) und Herr Schindler (Geschäftsführer Sweet Tec GmbH) die guten Standortbedingungen im Landkreis Ludwigslust. Herr Hornschild, Geschäftsführer Gummi Bear GmbH kündigte für den Standort Hagenow noch für 2009 eine Erweiterungsinvestition an. Mit der Inbetriebnahme der dritten Produktionslinie werden ca. 95 neue Arbeitsplätze entstehen. Dies wurde besonders von Bürgermeisterin Gisela Schwarz, die an dem Besuchstermin teil nahm, ausdrücklich begrüßt. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Schwarz habe ich die Einladung von Herrn Reingen zur Internationalen Süßwaren-messe im Januar 2010 in Köln gern angenommen.
27./28.03.2009 Ehrenamt gewürdigt
Gleich auf zwei Veranstaltungen hatte ich am Wochenende die Möglichkeit ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern den Dank und die Anerkennung für Engagement auszusprechen. Am 27.03.2009 hatte der Kreisfeuerwehrverband Ludwigslust zu seiner Jahreshauptversamlung geladen. Verbandsvorsitzender und Kreiswehrführer Heiko Dübel wies in seinem Rechenschaftsbericht auf die besonderen Probleme des Verbandes und der freiwilligen Feuerwehren hin. Während die technische Ausstattung sich in den letzten Jahren deutlich verbessert habe, sei die Einsatzbereitschaft leider insgesamt rückläufig. Ausbildung und Nachwuchs- gewinnung rückte Heiko Dübel in den Vordergrund. Ich habe dem Kreisfeuerwehrverband auch für die Zukunft die Untersütung sowohl des Landkreises als auch die persönliche zugesichert. Am 28.03.2009 feierte der Kreislandfrauenverein seinen 17. Jahrestag. Die Vorsitzende, Wera Festner, richtete einen kurzen Blick zurück um dann die Probleme der Gegenwart anzusprechen. Auch bei den Landfrauen zeichnet sich ein Nachwuchsproblem auf. Dem wolle man, so Wera Festner, mit verstärkter Öffentlichkeitsarbeit und einem erweiterten Angebot auch für jüngere Jahrgänge entgegegnwirken. Sie verwies insbesondere auf die Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule. Auch den Landfrauen habe ich die weitere Untersützung zugesagt und ihr Engagement gerade in unseren Dörfern hervorgehoben und gewürdigt.
08.03.2009 Verein Freunde der Kulturkate gegründet
Arbeit der Kulturkate stärken
Die Kulturkate in Neu-Lübtheen mit Volker Matzen leistet eine ganz besondere Kulturarbeit. Sie bringt nicht nur anspruchsvolle Kultur im ländlichen Raum auf die Bühne, sondern sie betreibt mit ihrem Kulturangebot auch eine aktive Kinder- und Jugendarbeit. Darüber hinaus engagieren sich alle Mitstreiter der Kulturkate aktiv für Vielfalt, Toleranz und Demokratie und gegen den Rechtsextremismus.
Zur Unterstützung der Arbeit der Kulturarbeit wurde am 08. März 2009 der Verein „Freunde der Kulturkate“ gegründet. Ziel des Vereins ist es, die Arbeit der Kulturkate weiter bekannt zu machen und weitere Förderer und Interessierte auf die Kulturkate aufmerksam zu machen. Darüber hinaus hat sich der Verein auch das Ziel gesetzt, Sponsorengelder für die Kulturkate einzuwerben.
Zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehören u. a. die Bürgermeisterin der Stadt Lübtheen, Frau Ute Lindenau und ich. Weiter Information finden Sie auch unter www.kulturkate.de .
03.02.2009 - Verhaltene Stimmung
Wie ist die Stimmung bei klein- und mittelständischen Betrieben im Landkreis Ludwigslust? Dieser Frage bin ich bei vier Firmenbesuchen nachgegangen. Die Firma BVT Brenn- und Verformtechnik Bremen GmbH in Boizenburg ist zur Zeit mit einem Yacht-Neubau und weiteren Aufträgen noch ausgelastet. Die Finanzie-rungskrise macht sich für die Firma aber bei der Finanzie-rung von Schiffneubaten deutlich bemerkbar. Der Bau von Schiffssektionen für Binnenschiffe ist eine Spezialität der Firma BVT. Aber auch bei anderen Stahlbauarbeiten sind die Spezialisten gefragt. Betriebsleiter Steiniger blickt aber vor-sichtig optimistisch in die Zukunft. Eine ganz ähnliche Einschätzung gab auch Herr Tamke, Geschäftsführer der Firma TamTec GmbH & Co. KG mit Sitz auf dem Werftgelände in Boizenburg. Noch verfügt die Firma über ausreichende Aufträge im Bereich Maschinenbau. Herr Friede von der Firma Rota GmbH, ebenfalls in Boizenburg, wartet auf das Frühjahr, wenn der Tiefbau wieder losgeht. Die Abwasser- und Wassertanks werden unterirdisch eingebaut. Die Firma ROTA entwickelt, konstruiert und produziert seit mehr als zehn Jahren Kunststoffformteile im Rotationsformverfahren. Dramatische Auftragseinbrüche erwartet Herr Friede nicht. Die Firma Rota GmbH produziert jährlich über 10.000 Kunststoffbehälter, von denen jeweils ca. 300 - 500 auf dem Betriebsgelände lagern. Die Gebrüder Junge blicken mit ihrer Schuhproduktion in Düssin recht zuversichtlich in die Zukunft. Der Aufbau der Produktion läuft erfolgreich an. Die Nachfrage nach den speziellen Laufschuhen der Firma Lunge steigt ständig.
30.01.2009 - Beigeordnete ernannt
Im Rahmen einer kleiner Feierstunde unter Beteiligung der Kreistagspräsidentin Frau Friemann-Jennert, den Fraktionsvorsitzenden der Kreistagsfraktionen, der Geschäftsführer der kreiseigenen Gesellschaften und der Fachdienst- und Teamleiter aus der Kreisverwaltung konnte ich heute die am 08.01.2009 gewählten Beigeordneten mit Wirkung zum 01.02.2009 für die Dauer von 7 Jahren zu Beamten auf Zeit ernennen. Die Beigeordneten Wolfgang Schmülling (1. Stellvertreter) und Reinhard Mach (2. Stellvertrer) betonten in ihren kurzen Ansprachen, den Willen zu einer vertrauensvollen Zusam-menarbeit mit dem Kreistag und den Kolleginnen und Kollegen im Haus. Der scheidende Beigeordnete Heinrich Busse-Souchon wünschte seinem Nachfolger viel Erfolg in der neuen Tätigkeit.
27.01.2009 - Gemeinsam achtsam sein!
Der 27. Januar markiert als Datum den Tag, an dem Auschwitz vor 64 Jahren befreit wurde. Aber die Befreiung dieses Vernichtungslagers war keine Stunde der Freude. Denn für fast alle dorthin Verschleppten war es zu spät. Es waren nur wenige, die dieser Hölle auf Erden entkommen konnten. So steht der Name Auschwitz für die Shoa, das Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts schlechthin. … Die Nazis verübten Ihre Verbrechen überall, nicht nur an dem Ort, der zu einem Synonym für die Gewaltherrschaft geworden ist. Auch in unserem Landkreis gibt es solche Stätten. Solche Orte sind z.B.: Wöbbelin, Sülstorf, Neustadt-Glewe. … Ich warne auch dringend davor, dass rechtsextremistische Aktivitäten verharmlost werden, dass es Neonazis gelingen kann, auf gesellschaftliche Themen einzuwirken. Rechtsex-tremisten sind eine Gefahr für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Sie instrumentalisieren und heizen Ängste an. Das dürfen wir nicht zulassen. Wir Demokraten dürfen die Menschen mit ihren Sorgen und Ängsten nicht allein lassen. Rechtsextremisten hatten noch nie gute Antworten auf die Probleme der Menschen – das müssen wir deutlich machen. Während sie nach draußen suggerieren, sich für die Belange der Menschen einzusetzen, geben die NPD-Vertreter im Kreistag keine Antworten auf Fragen, die die Bürgerinnen und Bürger bewegen. Aber eine Antwort haben die Rechtsextremisten immer: Gewalt, sei es psychische oder auch körperliche Gewalt. In der letzten Zeit konnte man ja monatlich, fast wöchentlich bundesweit nachlesen, dass Rechtsextremisten aus den Kameradschaften, die der NPD nahe stehen, ober aus der NPD selbst vor Gericht stehen. Zunehmend nicht wegen Propagandastraftaten, sondern wegen Körperverletzung oder schwerer Körperverletzung, also Straftagen gegen die Gesundheit und das Leben. Auch im Landkreis haben wir hierfür ein prominentes Beispiel: Der Landtagsabgeordnete Köster ist rechtskräftig wegen Körperverletzung verurteilt. Er hat brutal auf eine wehrlos am Boden liegende Frau eingetreten. … Nie wieder darf es eine Wiederholung der schlimmen Ereignisse geben, derer wir hier gedenken. Ich finde dieses Engagement der Schüler und Jugendlichen, ihren Willen, nicht zu vergessen, sehr beeindruckend und beispielhaft. Lassen Sie uns gemeinsam achtsam sein!
24.01.2009 - Über 200 Gäste beim gemeinsamen Neujahrsempfang der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin und dem Landkreis Ludwigslust am 24.01.2009 in der Stadthalle
Ganz im Zeichen der BUGA-2009 in der Landeshauptstadt Schwerin stand der diesjährige Neujahrsempfang des Landkreises Ludwigslust gemeinsam mit der Sparkasse.
Allein 6 Aussenstandorte der BUGA-2009 sind im Landkreis. Sie alle präsentierten sich auf dem Neujahrsempfang in der Stadthalle. Die BUGA ist ein ganz wichtiges Ereignis nicht nur für die Landeshauptstadt Schwerin, sondern für die ganze Region. Die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin ist Premium-Sponsor der BUGA.
Die Netzwerk- und Regionsarbeit des Landkreises habe ich in den Mittelpunkt meiner Begrüßungsrede gestellt. Der Landkreis Ludwigslust engagiert sich in den Regionen Mecklenburg-Schwerin, Metropolregion Hamburg und Flußlandschaft Elbe.
Ein stolzer Opa zeigt Bilder seiner neugeborenen Enkeltöchter; li. parlamentarsiche Staatssekretärin Margret Seemann; re. Kreistagspräsidentin Frau Friemann-Jennert
18.01.2009 - Internationale Grüne Woche (IGW) wichtige Werbeplattform für den Landkreis Ludwigslust
Der Regionstag Mecklenburg-Schwerin auf der Grünen Woche ist für mich Pflichttag auf der Grüne Wochen. Akteure aus der Region Mecklenburg-Schwerin stellen dann dort auf der Bühne in der Mecklenburg-Vorpommern Halle 5.2.b unsere Heimatregion vor. Daneben präsentiert der Tourismusverein Mecklenburg-Schwerin über den ganzen Zeitraum der IGW die Region mit ihren vielfältigen Angeboten.
Aber natürlich sind auf der IGW auch Unternehmen aus der Ernährungsbranche aus dem Landkreis Ludwigslust auf der Grünen Woche vertreten, u. a. zeigen Agrarprodukte Lübtheen, Fruchtquell Dodow, Grabower Küsschen, Hagenower Kartoffelveredelung, Ludwigsluster Fleischwaren, Schwechower Obstbrand auf der IGW ihre Produkte und ihre Leistungsfähigkeit