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Einige meiner Grundsätze in der Naturschutzpolitik auch im neuen Grokreis habe ich in einem Schreiben an den NABU Parchim, als Antwort auf dessen offenen Brief an die Landratskandidaten dargelegt:

                       

110706 NABU Kreisverband Parchim e.pdf

Der Umweltpreis 2011 steht unter dem Motto: „Was bedeutet Umweltschutz für mich?"

                        

110608 Eröffnung Umwelttage.pdf

Nachhaltige Kreisentwicklung

Die Kreisentwicklung muss durch Zusammenfassung der Planungen über die Land‐ und Raumnutzung, der Verkehrsinfrastruktur, des Naturschutzes, der Sozialräume und des Schulnetzes zu einem nachhaltigen Steuerungsinstrument für die Kreispolitik ausgestalten.

Bürger- und Verbandsbeteiligung

Besondere Bedeutung kommt dem Ziel der Stärkung der Lebensqualität in unserem Landkreis zu. Diese wird geprägt durch den generellen Ansatz „Familienfreundlicher Landkreis“. An diesem Ziel müssen alle Planungen und Umsetzungen ausgerichtet werden. Bei der Erarbeitung ist eine breite Beteiligung der Vereine und Verbände und der Bürger zu ermöglichen.

Ehrenamtlichen Naturschutzbeirat berufen

In einem großen Landkreis ist es sehr wichtig das ehrenamtliche Wissen um den Natur-, Umwelt- und Denkmalschutz mit einzubinden, damit örtliche Besonderheiten nicht verloren gehen. Zur Unterstützung des behördlichen Natur- und Umweltschutzes wollen wir mit der Berufung eines kreisweiten Naturschutzbeirates dieses wertvolle Wissen aktiv mit nutzen. Unser neuer Landkreis ist reich an historisch und kulturell wertvollen Gebäuden, Zeugnis von dem Leben und Arbeiten in unserer Region ablegen. Dieses gilt es zu pflegen und zu erhalten und die Arbeit der IG Denkmalpflege zu unterstützen.

Innovative Arbeitsplätze durch Natur- und Klimaschutz

Bei zurückgehenden Finanzen muss  der Landkreis in der Kreisentwicklung klare Schwerpunkte setzen. Vorrang muss die Chance haben, Arbeitsplätze zu schaffen. In der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Naturschutz sehe ich keinen Gegensatz, sondern eine positive Symbiose mit der Chance, innovative Arbeitsplätze zu schaffen. Der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlage ist unverzichtbar.

Es muss Regionen geben, in denen die Natur klaren Vorrang vor anderen Nutzungsinteressen hat. Diese Räume müssen im Einvernehmen mit allen Nutzern definiert werden. Die beiden Biosphärenreservate Schaalsee und Elbetal und die Naturparks     „Langenhägener Seewiesen“, „Sternberger Seenlandschaft“ und „Nossentiner-Schwinzer Heide“ bieten hervorragende Möglichkeiten, im Einklang mit der Natur zukunftsfähige Arbeitsplätze und Wohnmöglichkeiten zu schaffen.

Ich sage ganz deutlich: Wir sind stolz auf unsere Großschutzgebiete, auf das Biosphärenreservat Schaalsee, dem länderübergreifenden Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe und der Lewitz, dem EU-Vogelschutzgebiet sowie dem Naturpark „Langenhägener Seewiesen“, der „Sternberger Seenlandschaft“ und der „Nossentiner-Schwinzer Heide“. Ich weiß, was für einen Schatz wir an diesen Großschutzgebieten haben!  

Für die Erfolgsgeschichte des Biosphärenreservats Schaalsee habe ich beispielhaft Herrn Klaus Jarmatz und seinen Kolleginnen und Kollegen recht herzlich gedankt.

                            

080414 10 Jahre Pahlhuus.pdf